Die Welt des Reisens – Lohnt sich die Arbeit als Reiseleiter?

Uhr
Wie gestaltet sich die Tätigkeit als Reiseleiter und welche Chancen bietet dieser Beruf?**

Reiseleiter zu sein – das klingt für viele nach einem aufregenden Abenteuer in fernen Ländern. Wer träumt nicht davon, neue Kulturen zu entdecken, Menschen zu begegnen und unvergessliche Erlebnisse zu schaffen? Der Input eines 27-Jährigen zeigt diese Perspektiven klar. Im Rahmen seiner Tätigkeit erhielt er jedoch ebenfalls Einblicke in die weniger glanzvollen Seiten.

Zunächst ist das Gehalt ein wichtiger Aspekt. Die Grundvergütung für Reiseleiter liegt zwischen 600 und 750 💶 monatlich. Dies mag im ersten Moment wenig erscheinen. Jedoch gibt es die Möglichkeit, durch Provisionen einen zusätzlichen Verdienst zu erzielen – hier ist von monatlichen Beträgen zwischen 100 und 1000 Euro die Rede. Diese liegen oft abhängig von verkauften Ausflügen und Mietwagen. Umso weiterhin Engagement der Reiseleiter zeigt desto höher fällt meist auch die Provision aus.

Die besten Chancen haben Bewerber die gut Englisch sprechen. Viele Veranstalter setzen zudem auf weitere Fremdsprachen. Allerdings ist das nichts für jeden. Computerkenntnisse sind erforderlich und Reisen hat man idealerweise schon viele unternommen. Diese Fähigkeiten bündeln sich in einer Mischung die zur Verwendung den Job erforderlich ist. Darüber hinaus läuft die Sommersaison von Mitte April bis November. Um im nächsten Jahr zu arbeiten sollte man sich rechtzeitig um einen Vertrag kümmern.

Die Arbeitsinhalte sind vielseitig. Sie reichen vom Abholen der Gäste am Flughafen bis hin zu Informationsgesprächen über die Region. Hier muss sich jeder Reiseleiter mit den Ausflügen und auch Tipps zur Umgebung auskennen. Ein Auto gehört häufig zur Jobbeschreibung um auch die Attraktionen der Region besser kennenzulernen. Die Tage sind allerdings nicht immer gleich. Ein Tag frei ist üblich freilich erreicht es nicht jeder sich diesen Luxus auch tatsächlich zu gönnen.

Ein weiterer Aspekt sind die Zeiten: Manchmal stehen Reiseleiter um 4 auf. An anderen Tagen kann es bis 21 gehen. Die Flüge variieren obwohl dabei einige Gebiete mit einem hohen Fluggastaufkommen konfrontiert sind. Kleinere Veranstalter bieten oft weniger Stress damit auch noch eine geringere Vergütung. Dennoch kann die Harmonie unter den Mitarbeitern und das geringere Arbeitspensum zu einem entspannten Arbeitsumfeld führen.

Ein Gedanke bleibt: Die Arbeit als Reiseleiter kann durchaus befriedigend sein, erfordert jedoch eine hohe Flexibilität und die Bereitschaft zu unregelmäßigen Arbeitszeiten. Ironischerweise gibt es die Meinung: Dass ohne eine Fremdsprache die Chancen einen Vertrag zu bekommen, erheblich sinken. Ausgebildet jedoch ohne Sprachkenntnisse steckt man schnell in einer ungünstigen Position.

Alternativen? Ein Auslandspraktikum wird empfohlen. Diese Option bietet wertvolle Erfahrungen ohne den Druck eines Vertragssystems, ebenso wie es bei Reiseleitern der Fall ist. Verschiedene Plattformen im Internet helfen bei der Suche. Die Vielfalt der Möglichkeiten ist fast grenzenlos – eine Erkundung wert.

Die Entscheidung » Reiseleiter zu werden « hängt letztlich von individuellen Zielen und Erwartungen ab. Abenteuerlustige ´ die gerne reisen und vor anderen Menschen sprechen ` könnten erfolgreich in diesem Beruf sein. Mit dem richtigen Ansatz lässt sich die Herausforderung meistern – frühere Erfahrungen zeigen oftmals den Weg. Es bleibt spannend – bereit für das Abenteuer?






Anzeige