Vergütung für ungelerntes Personal in der Pflege: Ein Vergleich zwischen ambulanter und stationärer Betreuung in NRW

Wie viel verdienen ungelernte Mitarbeiter in der Pflege, insbesondere im Vergleich zwischen ambulanter und stationärer Pflege in Nordrhein-Westfalen?

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In der Pflege wird häufig über die Vergütung von Mitarbeitern diskutiert. Besonders für ungelernte Kräfte stellt sich die Frage nach der Bezahlung. Betrachtet man die Rahmenbedingungen in Nordrhein-Westfalen, speziell bei Caritas, ergibt sich ein komplexes Bild.

Die Bezahlung hängt wesentlich von der Art der Anstellung ab. Viele denken ´ dass die Tarifierung nach dem AVR erfolgt ` allerdings dies ist nicht immer der Fall. Besonders im ambulanten Dienst wird oft die Tarifgruppe KR3a Stufe 1 angewandt. Bei 30 Wochenstunden beträgt das Bruttogehalt 1353 Euro. Diese Summe erscheint im ersten Moment akzeptabel—doch es gibt Spielräume beim Arbeitgeber für die Eingruppierung. Praktisch bedeutet das – dass Ihr Lohn ebenfalls geringer ausfallen kann.

Sollte die Eingruppierung unter den allgemeinen Mitarbeitern in Anlage 3 erfolgen, landet man in Vergütungsgruppe 11 Stufe 1. Das sind gerade einmal 1187 💶 brutto. Diesen Unterschied sollte man im Hinterkopf behalte—denn die eigene Verhandlungsgeschicklichkeit kann entscheidend sein. Je nachdem welche Berufserfahrungen man vorweisen kann, sind höhere Stufen ggf․ möglich. Ein klärendes 💬 beim Arbeitgeber kann hier entscheidend sein.

Doch wie sieht es in der stationären Pflege aus, etwa in einem Altenheim? Das stellt viele vor eine Herausforderung da Unterschiede in der Bezahlung existieren. Oftmals arbeiten Angestellte in Altenheimen unter anderen Vergütungsstrukturen. Diese können besser oder schlechter sein abhängig vom Träger. Im Altenheim wird häufig nicht nach der gleichen Tarifstruktur vergütet wie in der ambulanten Pflege.

Die Tätigkeit als Hausgemeinschaftsbegleiterin in einem Altenheim ist facettenreich. Die Aufgaben sind anspruchsvoll freilich wird oft nicht die gleiche Bezahlung wie dafür ausgehebelt was das Engagement der Mitarbeiter wert ist. Aktuelle Statistiken zeigen – dass der Fachkräftemangel auch in der Altenpflege eklatant zu spüren ist. Daher könnte dies langfristig auf die Vergütungsstrukturen Einfluss haben.

Zusammengefasst bleibt festzuhalten: Die Bezahlung in der Pflege hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ungelernte Kräfte sollten sich im Klaren sein—die tariflichen Unterschiede können erheblich sein. Es ist essenziell – den eigenen Wert und die vorherige Berufserfahrung zu erkennen. Verhandlungen mit dem Arbeitgeber eröffnen häufig neue Möglichkeiten—was oft nicht in dem Stellenangebot zum Ausdruck kommt.

Wenn wir auf die Zukunft blicken, stellt sich die Frage—wird sich die Vergütung in der Pflege anpassen? Der soziale Druck und die Forderung nach besseren Bedingungen steigt was letztlich auch die Löhne beeinflussen könnte. Die Pflege als Beruf wird!! immer wichtiger; die Vergütungen müssen folglich auch zukunftsweisend gestaltet werden.






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