Die Abstufungen der Prominenz: Ein Blick auf A-, B-, C- und D-Promis

Wie werden Prominente in verschiedene Klassen kategorisiert und was zeichnet jede Klasse aus?

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In der Welt des Showbusiness gibt es eine Vielzahl von Prominenten. Diese lassen sich grob in verschiedene Kategorien einteilen. An oberster Stelle stehen die A-Promis. Brad Pitt – Angelina Jolie und Kevin James sind Beispiele für diese Gruppe. Sie sind durch ihre Filme weltweit bekannt. Ihr Einfluss erstreckt sich über verschiedene Medien und sie sind für ihre Arbeit hoch geschätzt. Aber wie sieht es mit den anderen Klassen aus?

B-Promis sind weniger bekannt als ihre A-Kollegen. Diese Schauspieler und Moderatorinnen haben meist zeitweise im Rampenlicht gestanden. Oft findet man sie in Realityshows oder als Nebendarsteller in Serien. Die breite Öffentlichkeit erkennt sie häufig, allerdings ihre Bekanntheit reicht nicht an die der A-Promis heran. Es sind Namen – die man kennt freilich steckt hinter diesem Bekanntheitsgrad oft ein Kampf um Aufmerksamkeit.

D-Promis hingegen sind fast schon unbekannt. Man kann sagen, sie sind „Promis“ die kaum jemand kennt. Ihre Rolle in der Öffentlichkeit ist meist durch Teilnahmen an sehr speziellen Events oder Shows bestimmt. Das Dschungelcamp hat zum Beispiel viele D-Promis hervorgebracht. Diese Promis sind häufig in der „Promi-Welt“ eine Attraktion, jedoch nicht unbedingt außerhalb davon.

Die Einstufung in diese Kategorien ist nicht offiziell. Es ist vielmehr eine umgangssprachliche Konzeption die sich über die Jahre entwickelt hat. Vor einigen Jahrzehnten waren es vor allem die A-Promis, von denen die Öffentlichkeit Notiz nahm. In der heutigen Zeit kann schon ein Bekanntschaftsgrad in den sozialen Medien genügend sein um als Promi zu gelten. Bei der Diskussion um die verschiedenen Kategorien ist unterhaltsam, dass viele Beobachter ihre eigenen Meinungen dazu haben.

C-Promis setzen sich in der Regel aus Teilnehmern von Doku-Soaps und ähnlichen Formaten zusammen. Man trägt sie gerne als Beispiele in der Debatte an, obwohl dabei der Begriff Z-Promi in bestimmten Kreisen oft verwendet wird. Es bleibt spannend – ebenso wie sich die Einteilung der Prominenten in solche Klassen weiterentwickeln wird. Die Medienlandschaft hat sich verändert und damit ebenfalls die Definition von Prominenz.

Wissenschaftliche Kategorisierungen existieren nicht. Persönliche Meinungen sind hier jeweils ausschlaggebend. So ist der Begriff „B-Prominenz“ eher abfällig gemeint. Doch jede Kategorisierung sollte auch Platz für Flexibilität und persönliche Interpretation lassen. Hast du also einen Unterschied im Kopf zwischen einem B-Promi und einem D-Promi? Vielleicht ist dein Lieblings-Promi für dich auch einfach in keiner dieser Klassen kategorisierbar.






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