Preisunterschiede bei Brillen – Faires Preissystem oder lukrativer Betrug?
Wie unterscheiden sich die Preise für Brillen und Gläser tatsächlich, und wo wird der Endverbraucher ggf. übervorteilt?
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Brillenpreise können verzweifeln lassen – insbesondere für Konsumenten mit gesundem Grundverständnis. Eines wird schnell klar: Die Diskrepanz zwischen Einkaufspreisen und Verkaufspreisen ist enorm. In dem Bereich scheint die Individualität des Verbrauchers kaum eine Rolle zu spielen.
Eine einfache Fassung kann für fünf 💶 eingekauft werden. Die Fabrikanten der Massenproduktionen aus Asien liefern schick aussehende Produkte. Allerdings verstecken sich hier ebenfalls Gefahren – Nickelverbindungen in den Materialien des Rahmens sind nur der Anfang. Hautreaktionen können eine ernste Folge sein. In Deutschland sind die Ansprüche höher. Gute Fassungen bestehen häufig aus Titan Edelstahl oder Monel. Hier wird nicht nur die Haltbarkeit großgeschrieben. Auch der Tragekomfort steigt erheblich.
Ein wichtiges Detail wird hierbei oft übersehen: Hochwertige Materialen erfordern aufwendige Verarbeitung. Jeder Schritt dieser Herstellung kostet Geld. Vertriebskosten – Fachberatung oder Nachbearbeitung kommen noch hinzu. Und dazu gehören auch Markennamen. Diese tragen zum Preis bei – obwohl die Markenidentität oft nur auf dem Papier besteht.
Doch wie sieht es bei den Gläsern aus? Bei der Entspiegelung beispielsweise gibt es ernsthafte Unterschiede in den Verfahren. Das Spin-Verfahren der Billigproduzenten – es ist eine Methode, bei der das Glas in Rotation versetzt wird – steht im starken Kontrast zur Qualitätssicherung in Europa. Nur unter strengen Richtlinien dürfen hier Kunststoffgläser gefertigt werden.
An dieser Stelle sei auf die Standardisierung von Arbeitsbedingungen geachtet. Während asiatische Hersteller mit Löhnen von 1-2 Euro operieren, zahlen europäische Hersteller faire Gehälter. Das Resultat sind schlichtweg bessere Gläser. Bei europäischen Firmen erfordert die Herstellung von Gläsern aufwendige Technik – Hochvakuum-Öfen stehen im Fokus. Sie erhöhen die Produktionskosten erheblich. Diese Modelle bieten nicht nur Härtung, allerdings auch spezielle Beschichtungen wie den begehrten Lotus-Effekt oder eine Antistatik-Beschichtung.
Ein Beispiel zum Preis: Essilor-Brillengläser mit Crizal-Beschichtung kosten alles andere als wenig – der Durchschnittspreis liegt bei über 300 Euro. Viele Käufe landen im 90 Euro-Segment wo die Verbraucher dann oft einen signifikanten Unterschied in der Qualität feststellen.
Verdrängungswettbewerb ist massiv – große Ketten wie die Pearl-Group üben Druck aus. Auch die Fielmann-Kette zieht ihre Gewinne locker ein. Verbraucher haben hierbei das Gefühl zwischen guter Beratung und dem Drang zum Sparen gefangen zu sein. Die Unterstützung durch einen echten Experten kann hier über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.
Zusammenfassend kann gesagt werden: Preise richten sich nach Materialien, Verarbeitung und auch nach der Qualität. An der Sichtweise auf diesen Markt bleibt oft nur eine Frage offen: Wo zieht man die Grenze zwischen fair, überteuert und dreist? Käufer sollten sich beim Kauf ihrer Brille stets die Frage stellen: Was ist mir das wert?
Brillenpreise können verzweifeln lassen – insbesondere für Konsumenten mit gesundem Grundverständnis. Eines wird schnell klar: Die Diskrepanz zwischen Einkaufspreisen und Verkaufspreisen ist enorm. In dem Bereich scheint die Individualität des Verbrauchers kaum eine Rolle zu spielen.
Eine einfache Fassung kann für fünf 💶 eingekauft werden. Die Fabrikanten der Massenproduktionen aus Asien liefern schick aussehende Produkte. Allerdings verstecken sich hier ebenfalls Gefahren – Nickelverbindungen in den Materialien des Rahmens sind nur der Anfang. Hautreaktionen können eine ernste Folge sein. In Deutschland sind die Ansprüche höher. Gute Fassungen bestehen häufig aus Titan Edelstahl oder Monel. Hier wird nicht nur die Haltbarkeit großgeschrieben. Auch der Tragekomfort steigt erheblich.
Ein wichtiges Detail wird hierbei oft übersehen: Hochwertige Materialen erfordern aufwendige Verarbeitung. Jeder Schritt dieser Herstellung kostet Geld. Vertriebskosten – Fachberatung oder Nachbearbeitung kommen noch hinzu. Und dazu gehören auch Markennamen. Diese tragen zum Preis bei – obwohl die Markenidentität oft nur auf dem Papier besteht.
Doch wie sieht es bei den Gläsern aus? Bei der Entspiegelung beispielsweise gibt es ernsthafte Unterschiede in den Verfahren. Das Spin-Verfahren der Billigproduzenten – es ist eine Methode, bei der das Glas in Rotation versetzt wird – steht im starken Kontrast zur Qualitätssicherung in Europa. Nur unter strengen Richtlinien dürfen hier Kunststoffgläser gefertigt werden.
An dieser Stelle sei auf die Standardisierung von Arbeitsbedingungen geachtet. Während asiatische Hersteller mit Löhnen von 1-2 Euro operieren, zahlen europäische Hersteller faire Gehälter. Das Resultat sind schlichtweg bessere Gläser. Bei europäischen Firmen erfordert die Herstellung von Gläsern aufwendige Technik – Hochvakuum-Öfen stehen im Fokus. Sie erhöhen die Produktionskosten erheblich. Diese Modelle bieten nicht nur Härtung, allerdings auch spezielle Beschichtungen wie den begehrten Lotus-Effekt oder eine Antistatik-Beschichtung.
Ein Beispiel zum Preis: Essilor-Brillengläser mit Crizal-Beschichtung kosten alles andere als wenig – der Durchschnittspreis liegt bei über 300 Euro. Viele Käufe landen im 90 Euro-Segment wo die Verbraucher dann oft einen signifikanten Unterschied in der Qualität feststellen.
Verdrängungswettbewerb ist massiv – große Ketten wie die Pearl-Group üben Druck aus. Auch die Fielmann-Kette zieht ihre Gewinne locker ein. Verbraucher haben hierbei das Gefühl zwischen guter Beratung und dem Drang zum Sparen gefangen zu sein. Die Unterstützung durch einen echten Experten kann hier über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.
Zusammenfassend kann gesagt werden: Preise richten sich nach Materialien, Verarbeitung und auch nach der Qualität. An der Sichtweise auf diesen Markt bleibt oft nur eine Frage offen: Wo zieht man die Grenze zwischen fair, überteuert und dreist? Käufer sollten sich beim Kauf ihrer Brille stets die Frage stellen: Was ist mir das wert?