"Verloren in den Ticketfalle - Was tun bei verbindlichen Konzertbuchungen?"

Was passiert, wenn man ein Ticket bestellt hat, aber nicht zahlen möchte?

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Es war vor etwa drei Wochen. Ein Konzertticket wurde bestellt – doch plötzlich stellt sich heraus, dass der geplante Begleiter nicht teilnehmen kann. Zunächst klingt es verlockend: Keine Lust, das Ticket zu bezahlen. Die ernüchternde Realität ist jedoch eine andere. Eine eMail des Ticketanbieters bestätigt: die Bestellung ist verbindlich. Das klingt hart – ist aber die Realität.

Wenn man sich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) anschaut wird schnell klar: Dass der Anbieter sich abgesichert hat. Verbindliche Bestellungen – ein klarer Fall. Man hat die Bedingungen akzeptiert und damit die rechtlichen Konsequenzen ebenfalls. Was geschieht jedoch, wenn man sich entscheidet, nicht zu zahlen?

Zunächst einmal wird man zahlreiche Mahnungen erhalten. Diese Mahnungen sind nicht nur unangenehm sie verursachen zusätzliche Kosten. Der Ticketanbieter hat das Recht – Zahlung zu verlangen und wird ebenfalls entsprechende Schritte einleiten. Der Ablauf ist wie auf einer klaren Schiene - nach der ersten Mahnung folgt eine zweite und dann der Gang zur Inkassofirma. Ein Gerichtsvollzieher könnte als nächstes an die 🚪 klopfen.

Führt das ganze zu einer rechtlichen Auseinandersetzung? Ja, denn im schlimmsten Fall wird die Forderung gerichtlich eingeklagt. Und das alles wegen eines Tickets – das nicht einmal genutzt wird. Konkret könnte es dazu führen: Dass die eigene Kreditwürdigkeit leidet. Wenn man diese rechtlichen Konsequenzen bedenkt, erscheinen die Vorteile einer schnellen Ticketweiterveräußerung ziemlich einladend. Man könnte versuchen das Ticket zu verkaufen. So könnte man zumindest einige Kosten wieder herein holen.

Unterm Strich bleibt das Fazit: Wenn man bestellt, muss man auch zahlen. Es ist leicht gesagt – allerdings die Realität sieht oft anders aus. Man sollte die Risiken eingehen oder man muss den Preis der Ignoranz zahlen. Mit jedem Schritt ´ um die Zahlung hinauszuzögern ` wächst der Druck und die finanzielle Belastung. Es lohnt sich also – Verantwortung zu übernehmen. Ein Ticket kann vielleicht auch an jemand anderen verteilt werden.

Die Alternative ist die Konfrontation mit einem Inkassounternehmen oder gar einer gerichtlichen Mahnung. Der Begriff Mahnbescheid ist schon in dem Wort zu spüren - Konsequenzen die man besser vermeidet. So bitter es auch klingt – man muss rechtzeitig handeln, zu diesem Zweck der Ärger nicht größer wird. Letztendlich sind es die AGBs – die den Rahmen setzen. Und jeder ´ der bestellt ` trägt die Verantwortung. Besser einmal verkaufen als später vor einem Gericht zu stehen.






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