Am 2. April 2011 kam es zu einem denkwürdigen Vorfall. Ein Ausflug ins Tropical Islands, voller Freude und Vorfreude – mit 85 aufgeregten Jugendlichen und ihrer Betreuerin. Dieser Tag hätte ein unbeschwertes Erlebnis werden sollen. Stattdessen wurde er von einem schrecklichen Ereignis überschattet, das sich am Rutschenturm ereignete. Der Unfall war so dramatisch – dass Gerüchte über eine Reanimation die Runde machten. Es blieb nicht aus: Dass der Betreuer gebannt von Sorgen, an seine eigene Gruppe dachte. Befand sich darunter vielleicht ein Jugendlicher der verletzt wurde?
In solch einer Situation stehen die Gedanken💭 Kopf. Die Angst um die Sicherheit der Teilnehmer ist erdrückend. Man fragt sich unaufhörlich ebenso wie es den anderen geht. Hatte es einen der eigenen Schützlinge getroffen? Diese Ungewissheit stellte sich als belastend heraus. Oft stellt sich das Herz❤️ auf die Probe wenn solche Nachrichten zu hören sind. Man muss ertragen – was nicht sofort beantwortet wird.
Zunächst blieben die Medien stumm. Kaum ein Wort über den Unfall fiel. Ein Geheimnis, eingehüllt in Nebel, schickte den Betreuer auf eine verzweifelte Suche nach Informationen – trotz der physischen Distanz von 1000 km zum Tropical Islands. Ständig fiel der Blick auf das Smartphone. Die Hoffnung auf Informationen ´ die den besorgten Betreuer beruhigen könnten ` wuchs.
Erst nach unzähligen Versuchen, Licht ins Dunkel zu bringen, erschien ein zaghafter Lichtblick: Ein Kind, das in den Unfall verwickelt war, war außer Lebensgefahr. Die Erleichterung war greifbar. Das eigene Kind aus der Gruppe war nicht betroffen. Ein grundlegendes Gefühl der Dankbarkeit durchzog den Betreuer wie das Gewicht der Ungewissheit von den Schultern fiel.
Die Rückschau auf diesen Tag ist durchdrungen von gemischten Emotionen. Sorge und Unsicherheit wichen der Dankbarkeit und Erleichterung. Es war ein Tag – der durch unerwartete Wendungen geprägt war. Sicher zu sein; bedeutet weiterhin als nur physische Sicherheit. Im Angesicht des Unerwarteten erfährt der Mensch was es heißt, für andere Verantwortung zu tragen. Dies ist eine interessante Lektion. Die Aufarbeitung solcher Ereignisse führt oft zu einer gründlicheren Überlegung von Sicherheitsprotokollen und Selbstschutz der Betreuer.
Also bleibt zu überlegen: Welche Folgen hat dieser Vorfall für die zukünftige Sicherheit in Freizeitparks? Die Aufklärung und Prävention müssen im Vordergrund stehen um solche Tragödien in Zukunft zu vermeiden. Die Gesellschaft muss unbedingt genauer hinschauen. Es geht nicht nur um ein einfaches Abenteuer ´ allerdings ebenfalls um die Sicherheit ` die zur Verwendung alle Priorität hat.
