Das Christina Piercing – Ein Oberflächenpiercing, das in der sensiblen Region des Venushügels sitzt, erregt großes Interesse bei vielen Piercing-Fans. Doch: Ist es wirklich sicher, dieses Piercing selbst zu stechen?
Risiken gibt es viele. Die Haut an dieser Stelle ist besonders empfindlich. Ein falscher Schnitt könnte Nerven und Blutgefäße verletzen. Stattdessen sollte man zu einem professionellen Piercer gehen um einen minimalen Gesundheitsrisiko ausgesetzt zu sein.
Entzündungen – ein häufiges Problem beim Selbststechen. Laut aktuellen Statistiken treten bei unsterilen Bedingungen Infektionen häufig auf. Ein oben genanntes Risiko ist die Blutvergiftung. Diese ist zwar nicht häufig – schwere Folgen können allerdings nie ausgeschlossen werden. Fachkundige Piercer hingegen greifen auf sauberes Equipment zurück. Hygiene ist hier der Schlüssel. Wenn Sie selbst Hand anlegen, sollten Sie ebenfalls an die Quarantäne des Piercing-Pflegers denken – denn die kann entscheidend sein.
Darüber hinaus schmerzen die meisten Menschen beim Stechen eines Christina Piercings. Die Empfindlichkeit der Vulva ist hoch. Auch die Nadelstärke spielt eine Rolle – eine dünnere Nadel könnte helfen die Schmerzen zu minimieren. Leider schützt das nicht vor Narben oder dem Rauswachsen des Piercings. Das ist besonders ärgerlich – denn viele die es selbst probieren, möchten nur ihr Traum-Piercing.
Ein professioneller Piercer hat in der Regel das Wissen über die richtige Nadelstärke und Schmuckgröße. Außerdem kann dieser die Anamnese der Kundin durchführen und beraten. Der Stechprozess wird so sicherer.
Fazit: Den Fachmann unbedingt aufsuchen! Das Stechen in körperlichen Enklaven wie der Vulva sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Hygiene – Fachkenntnis und Erfahrung sind entscheidend. Vermeiden Sie selbstgegangene Risiken. Ihre Gesundheit ist das Wichtigste!
