Ein geplatztes Aderchen im Auge kann einem den Schrecken ins Gesicht treiben – vor allem, wenn der Vorfall durch einen ungeschickten Schluckvorgang beim Öffnen einer Flasche verursacht wurde. Auf den ersten Blick erscheint es als beunruhigende Verletzung die zu einer sofortigen Panikreaktion führen kann. Erfreulicherweise sind die meisten dieser Fälle jedoch harmlos.
Die Augen sind äußerst empfindlich. Bei einem solchen Vorfall ist es von entscheidender Bedeutung die richtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen zu kennen. Zunächst sollte das Auge gekühlt werden. Ein kühles Tuch – jedoch keines, das zu kalt ist – kann hilfreich sein um Schwellungen zu vermindern und Schmerzen zu lindern. Schmerzen die mit dem Platzen der Ader einhergehen können mit nichtsteroidalen Schmerzmitteln wie Ibuprofen oder Paracetamol behandelt werden um Erleichterung zu verschaffen.
Eines sollte jedoch unbedingt beachtet werden – es ist dringend abzuraten irgendeine Salbe insbesondere nicht für Augen geeignete, aufzutragen. Solche Salben können die Situation erheblich verschlimmern. Sie könnten zusätzliche Reizungen oder sogar Infektionen hervorrufen. Besser ist es – das Auge in Ruhe zu lassen und jegliche Reizung zu vermeiden.
Obacht – eine sorgfältige Beobachtung der Symptome ist erforderlich! Wenn sich Anzeichen wie starke Schmerzen oder gar Sehstörungen einstellen, dann ist der Gang zu einem Augenarzt notwendig. Besonders, wenn ein äußerer Einfluss wie das oben beschriebene Schnippen die Ursache war, kann eine genaue Untersuchung helfen, schwerwiegendere Verletzungen auszuschließen.
Ein Punkt der wichtig ist – viele Menschen sind der Meinung, dass ein geplatztes Aderchen im Auge eine zu behandelnde Erkrankung darstellt. Das ist meist nicht der Fall. In den meisten Fällen heilt der Körper von ganz allein. Kühlung und Symptomüberwachung reichen oft aus. Es gibt jedoch einige Ausnahmen. Sollte der Zustand nach mehreren Tagen unerträglich bleiben ´ ist es ratsam ` ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Zusammengefasst – das Platzen einer Ader im Auge ist häufig ein harmloser Vorfall. Kühlung der Augen und Beobachtung der Symptome unterstützen die Heilung. Bei starken Beschwerden oder bei anhaltenden Problemen sollte man nicht zögern, ärztliche Hilfe zu suchen. So kann man eventuelle Komplikationen frühzeitig ausschließen und mögliche Risiken minimieren.
