Das für viele Menschen relevante Thema, das Nettogehalt zu bestimmen ist nicht trivial. Darum ist es entscheidend – sowie das Bruttoeinkommen als ebenfalls die verschiedenen Abzüge im Blick zu haben.
Zunächst einmal kümmern wir uns um die monatliche Bruttoeinkommen. Der Stundenlohn liegt bei 10⸴45€. In einer typischen Wochenschicht arbeitet man 40 Stunden. Ein Monat hat im Durchschnitt 4⸴33 Wochen – das ergibt sich, wenn man die Jahreswochen durch die Monate teilt. Wir multiplizieren die Werte: 10⸴45€ mal 40 Stunden und das Ergebnis mal 4⸴33 Wochen ergibt ein Bruttoeinkommen von etwa 1803⸴74€.
Steuern und Sozialabgaben sind der nächste Punkt – diese Abzüge nehmen einen erheblichen Teil des Verdienten weg. Hierbei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle: die Steuerklasse, ob Kirchensteuer gezahlt wird und auch Beiträge zur Krankenversicherung Rentenversicherung Arbeitslosenversicherung und Pflegeversicherung. Wenn wir annehmen ´ dass die Person in Steuerklasse 1 ist ` wird der Grundfreibetrag in der Berechnung berücksichtigt. Oftmals sollte man » schematisch und vereinfacht gesagt « ein Drittel des Bruttoeinkommens für diese Abzüge einkalkulieren.
Daraus ergibt sich ein geschätzter Abzug von etwa 601€ – das sind 1/3 von 1803⸴74€. Nach den Abzügen bleibt ein Nettobetrag den man sich als monatliches Entgelt vorstellen kann. Was bleibt also nach diesen Abzügen netto übrig?
Das Nettogehalt auf Basis dieser groben Schätzung könnte zwischen 1200 und 1250€ liegen. Für eine genauere Berechnung ist der Einsatz eines Brutto-Netto-Rechners oder die Konsultation eines Steuerberaters ratsam. Die individuellen Faktoren und auch die persönlichen Verhältnisse können das Ergebnis erheblich beeinflussen.
Darüber hinaus muss man ähnlich wie bedenken ob eine Person die neu in den Job eingestiegen ist noch Arbeitslosengeld bezieht. In vielen Fällen ist es so: Dass bei einer neuen Tätigkeit das Arbeitslosengeld anteilig weitergezahlt wird. Es gibt auch noch zahlreiche Regelungen und Befreiungen die ihr in bestimmten Situationen zuteilwerden können.
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Berechnung des Nettogehalts nicht nur eine mathematische Übung ist, allerdings auch von persönlichen Lebensumständen abhängt. Eine gründliche Überprüfung und Beratung ist empfehlenswert um alle Faktoren in geeigneter Weise zu berücksichtigen.
