Der Entschluss einen Zaun zu errichten kann einige Baustellen bei sich tragen. Insbesondere wenn Grundwasser in die Löcher für die Zaunpfosten eindringt, stellen sich viele Fragen. Fragen sind die besten Lehrmeister, nicht wahr? Tatsache ist – Beton kann trotz Wasser eingegossen werden. Sogar in ausgeprägten Wassermengen. Das ist möglich wenn man gewisse Techniken anwendet.
Zuallererst muss die Tiefe der Löcher berücksichtigt werden. Sind diese tief genug? Ein Höchstmaß an Genauigkeit ist entscheidend. Baufirmen graben beispielsweise für Brückenkonstruktionen bis zu 3 oder 4 Metern. Dabei wird oft Grundwasser festgestellt ´ das sprudelt ` sobald der Beton hineingegossen wird. Dies zeigt, dass das Betonieren durchaus umsetzbar ist – ebenfalls unter widrigen Umständen.
Nach dem Abschöpfen des Grundwassers besteht eine praktikable Option. Kies kann eingelegt werden – etwa 10 bis 15 cm sollten genügen. Diese Schicht verhindert das Nachfließen des Wassers nach dem Gießen des Betons. Besonders bei Hanglagen oder in der Umgebung von Gewässern ist diese Maßnahme essenziell. Ein solches Fundament bleibt stabil.
Zudem kann Schnellbinder eine Vielfalt an Möglichkeiten verkaufen. Diese spezielle Mischung bindet selbst im Wasser ab. Der Vorteil liegt darin – eine schnelle und zuverlässige Aushärtung. In die Löcher einfach hineingespritzt entfaltet sich ihre Wirkung. Zugleich ist jedoch zu beachten – dass die Konsistenz des Betons nicht unter der Vermischung mit Wasser leiden sollte.
Es gibt sogar einen anderen Ansatz der sich bewährt hat. Ein Zaun kann auch vollständig ohne Beton gesetzt werden! Steine in den Boden gerammt – bieten eine erstaunliche Stabilität. Diese Methode ist durchaus praktikabel ´ vorausgesetzt ` das Grundwasser steht nicht zu hoch. Zudem hilft der Beton – das einströmende Wasser abzuwehren. Beide Komponenten sollten sich nicht vermischen. Dies führt zu unerwünschten Effekten.
Falls die Pfosten aufgrund des flüssigeren Betons in die Tiefe einsinken, bietet sich eine Lösung an. Mit Latten oder Brettern lassen sie sich stabilisieren. Dies hilft während der Aushärtephase des Betons. Eine weitere Variante ist der Einsatz von Fix-Beton – eine Fertigmischung die sich innerhalb kürzester Zeit setzt. Dennoch ist diese Methode nicht unerheblich teurer.
Zusammenfassend lässt sich festhalten – verschiedene Optionen stehen zur Verfügung um den Herausforderungen des Grundwassers zu begegnen. Die jeweilige Wahl sollte sich je nach Situation vor Ort und der Tiefe der Löcher richten. Grundsätzlich bleibt festzuhalten: Dass ein stabiles Fundament selbst unter erschwerten Bedingungen möglich ist. Kenntnisse über alle Optionen sind wichtig und können das Projekt effizienter gestalten. Sollen wir es versuchen?
