Das Training eines Streunerkaters um das Katzenklo zu nutzen, kann zu Beginn eine wahre Herausforderung darstellen. Jedoch – das ist positiv zu sehen – mit der richtigen Herangehensweise und viel Geduld lässt sich dieser Prozess erheblich erleichtern. Der erste Schritt auf Ihrem Weg ist – eine saubere und einladende Umgebung zu schaffen. Mehrere offene Katzentoiletten in verschiedenen Räumen aufzustellen ist hier ein smarter Ansatz. Einige Katzen schätzen einfach die Freiheit eines offenen Klos und fühlen sich in einem geschlossenen Klo unwohl.
Cleverer weise: Reinigen Sie die Klos regelmäßig. Katzen sind wahre Sauberkeitsfanatiker – Unsauberkeit kann dazu führen, dass sie andere Orte im Haus als geeigneten „Geschäftsort“ auswählen. Bleiben Sie ruhig und geduldig. Setzen Sie Ihren Kater sanft ins Klo wenn er an einem anderen Ort sein Geschäft verrichtet. Schimpfen ist kontraproduktiv – und ebenfalls auch übertriebene Besorgnis. Geduld ist hier der Schlüssel.
Fingerspitzengefühl kann durchaus helfen. Locken Sie Ihren Kater mit Ihren Fingern ins Streu zu diesem Zweck er die Neugier für das Katzenklo entdeckt. Ein weiterer hilfreicher Trick ist das Einbringen seines eigenen Urins oder Kots in das Katzenklo – dies schafft einen klaren Bezug zwischen dem Klo und seinem natürlichen Geschäft. So wird sein Umdenken gefördert.
Um einem Zugelaufenen die Nutzung zu erleichtern – stellen Sie sicher, dass für jede 🐈 im Haushalt mindestens ein Katzenklo vorhanden ist. Der Rat geht sogar so weit – ein zusätzliches Klo bereitzustellen. Dies erhöht die Chancen auf Akzeptanz enorm. Wenn die Probleme weiterhin bestehen ´ könnte es sinnvoll sein ` einen Tierarzt aufzusuchen. Manchmal liegen gesundheitliche Probleme vor die das Verhalten des Katers beeinflussen.
Zusammengefasst erfordert es einen langen Atem, Liebe und Beharrlichkeit. Sehen Sie es positiv – nach einer gewissen Zeit wird der zugelaufene Kater die Katzentoilette als seine neue „toilette“ anerkennen. Sehr wahrscheinlich wird der kleine Fellträger lernen wo er willkommen ist und sich vermeintlich wohlfühlen kann. Somit wird diese kleine Herausforderung zur wunderbaren Möglichkeit, Vertrauen zwischen Mensch und Tier aufzubauen und miteinander zu wachsen.
