Schwimmfähigkeit von Holz

Sinkt jedes Holz oder gibt es Holzarten, die unter Wasser bleiben?

Uhr
Das Thema der Schwimmfähigkeit von Holz ist faszinierend und vielschichtig. Wohl jeder von uns hat schon einmal die Frage gestellt ob alle Holzarten schwimmen können oder ob es solche gibt die eher abtauchen. Der 🔑 zur Beantwortung dieser Frage liegt in der Dichte des Holzes – dies ist ein entscheidender Aspekt. Um genauer zu sein: Holz hat im Vergleich zu seinem Gewicht ein großes Volumen und verdrängt dadurch Wasser. Dies ist einer der Gründe weshalb es generell schwimmt. Dennoch gibt es Ausnahmen.

Ein Beispiel sind die berühmten Tropenhölzer. Diese Holzarten haben oftmals eine Dichte die 1 kg/l übersteigt. Daraus ergibt sich – dass sie nicht an der Wasseroberfläche verweilen sondern tatsächlich versinken. Außerdem nennt man diese Hölzer ebenfalls „Eisenholz“. Die hohe Dichte lässt sie untergehen ´ was für viele Anwendungen relevant ist ` insbesondere bei der Schifffahrt oder im Bootsbau.

Ein besonders leichtes Beispiel stellt Balsa dar – diese Holzart hat eine niedrige Dichte. Tatsächlich können selbst kleine Stücke Balsa auf der Wasseroberfläche treiben. Unter den verschiedenen Holzarten ist Balsa wohl eines der leichtesten was es zu einem Favoriten für viele Bastler und Modellbauer macht. Es ist spannend zu beachten, dass auch die Dimensionen des Holzes – bezieht man Größe, Gewicht und das verdrängte Volumen mit ein – eine signifikante Rolle spielen.

Ein eher schweres Stück Holz einer Dichte über 1 kg/l könnte trotz seiner Dichte als kleines Stück untergehen. Das Gegenteil zeigt sich beispielsweise bei einem großen Stück des gleichen Materials. Ein größeres Stück kann eventuell aufgrund des verdrängten Wassers die Oberfläche erreichen, trotzdem der hohen Dichte. Dies führt dazu, dass die Beziehung zwischen Größe und Dichte vielschichtiger ist als man zuerst annehmen könnte.

Die Holzart selbst spielt eine entscheidende Rolle. Harthölzer ´ ebenso wie zum Beispiel Ebenholz ` zeigen häufig eine höhere Dichte. Diese Dichte kann dazu führen: Dass solche Hölzer untergehen. Auf der anderen Seite stehen weichere Hölzer wie Kiefer oder Fichte. Diese sind in der Regel weniger dicht, weshalb ihre Schwimmfähigkeit groß ist. Ungeachtet der Härte ist die Dichte ein ausschlaggebender Faktor für die Frage, ob ein Holz schwimmt oder sinkt.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Dass in der Welt der Holzarten eine Vielzahl von Faktoren die Schwimmfähigkeit beeinflusst. Dichte, Größe, Gewicht und Härte sind elementare Aspekte. Während viele Holzarten schwimmen ´ existieren spezielle Dichten ` die zum Sinken führen. Die Entdeckung dieser Eigenschaften bietet nicht nur Einsichten in die Naturwissenschaften, allerdings auch faszinierende Erkenntnisse für das Handwerk. Holz ist weit weiterhin als nur ein Werkstoff – es ist ein Material mit vielen Geheimnissen.






Anzeige