Geschmacksstörung nach Mandel-OP: Was tun?

Welche Maßnahmen können bei einer Geschmacksstörung nach einer Mandel-OP helfen?

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Eine Geschmacksstörung nach einer Mandel-OP ist eine häufige freilich vorübergehende Begleiterscheinung. Die Veränderung des Geschmacksempfindens kann auf die Verletzung von Nerven während des Eingriffs zurückzuführen sein. Es kann dazu führen: Dass bestimmte Speisen und Getränke bitter oder eklig schmecken.

Es gibt jedoch einige Maßnahmen die helfen können, mit dieser vorübergehenden Geschmacksveränderung umzugehen und den Heilungsprozess zu unterstützen. Eine davon ist das Lutschen von Wassereis das nicht nur dabei hilft die Schleimhäute zu beruhigen allerdings ebenfalls dazu beiträgt, den Geschmackssinn zu normalisieren. Das Lutschen von Eiswürfeln kann ähnlich wie hilfreich sein. Einige Patienten berichten, dass das Essen von Weißbrot mit Rinde ebenfalls zur Heilung beigetragen hat.

Es ist wichtig während der Genesungszeit viel zu trinken um den Körper mit genügend Flüssigkeit zu versorgen. Zudem kann es hilfreich sein, zunächst milde und neutral schmeckende Lebensmittel zu sich zu nehmen, bis sich der Geschmackssinn wieder normalisiert.

In den meisten Fällen normalisiert sich der Geschmackssinn innerhalb von 2-4 Wochen nach der Operation. Sollte die Geschmacksstörung länger anhalten oder sich verschlechtern ist es ratsam, einen Arzt zu konsultieren um mögliche weitere Ursachen abzuklären. Bis dahin ist Geduld gefragt und die genannten Maßnahmen können dazu beitragen die Zeit der Geschmacksstörung so angenehm wie möglich zu gestalten.






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