Berechnung von Strömen und Ersatzwiderstand in einem verzweigten Stromkreis

Wie berechne ich Ströme, Ersatzwiderstand und die passende Sicherung in einem verzweigten Stromkreis?

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Die Berechnung von Strömen und der Ersatzwiderstand in einem verzweigten Stromkreis hat eine zentrale Bedeutung in der Elektrotechnik. Der vorgestellte Prozess setzt das Ohmsche Gesetz in den Vordergrund. Hierbei handelt es sich um eine fundamentale Beziehung zwischen Spannung, Strom und Widerstand.

Zunächst zu den Strömen: Es ist unumgänglich, das Ohmsche Gesetz zu verwenden – also die Formel I = U/R. Diese gibt uns die Möglichkeit den Strom I zu bestimmen. Hierbei steht U für die Spannung und R für den Widerstand des jeweiligen Gerätes. In einem Parallelstromkreis bleibt die Spannung dauerhaft – mit 230 Volt als Standardwert. Falls die Widerstände der Geräte unterschiedlich sind, fließt der Strom je nach individuellen Werten divergierend.

Schauen wir uns nun den Ersatzwiderstand an. Um den Ersatzwiderstand der gesamten Schaltung zu berechnen kommt ein mathematischer Trick zum Einsatz. Das Kehrwertverhältnis ist hier entscheidend. Es wird sich ausgedrückt mit der Formel: 1/Rges = 1/R1 + 1/R2 + ... + 1/Rn. Jedes R bezieht sich auf den Widerstand eines bestimmten Gerätes. Beispielhaft lassen sich bei zwei Geräten mit Widerständen von 10 Ohm und 20 Ohm die Einzelwiderstände als 1/10 + 1/20 addieren – was zu einem Gesamtwiderstand von 6⸴67 Ohm führt.

Die Sicherung ist ein weiterer kritischer Punkt. Normalerweise gibt es Sicherungswerte von 16A 20A und 40A. Um die korrekte Sicherung auszuwählen, müssen die berechneten Ströme der einzelnen Geräte addiert werden – ähnelt nennt sich dieser Schritt summative Berechnung. Dieser Gesamtstrom sollte dann auf den nächsten verfügbaren Sicherungswert aufgerundet werden. Dies dient dazu, eine Überlastung und eventuelles Schmelzen der Sicherung zu vermeiden.

Zusätzliche Aspekte sind zu beachten. Es ist von Bedeutung – die spezifischen Widerstandswerte der Geräte sorgfältig zu ermitteln. Das Ziel ist eine präzise Berechnung der Ströme und des Ersatzwiderstands. Nur durch angemessene Ampere-Werte wird der reibungslose Betrieb der elektrischen Anlage sichergestellt.

Beispielhafte Berechnungen zeigen: Dass kontinuierliches Lernen in der Elektrotechnik unabdingbar ist. Im Jahr 2023 gibt es verstärkt Bemühungen um die Schulung der kommenden Generation im Hinblick auf Nachhaltigkeit und effiziente Energienutzung. Um so energieeffizienter arbeiten zu können muss man sich mit den Grundlagen elektrischer Systeme vertraut machen.

Zusammengefasst: Bei der Arbeit an verzweigten Stromkreisen sind präzise Berechnungen unabdingbar. Beherzigt man die genannten Schritte und ebenfalls das grundlegende Wissen um das Ohmsche Gesetz, simplifiziert sich der Prozess der Sicherungsgestaltung. Die Elektrotechnik bleibt ein Fachgebiet das fortlaufend neue Herausforderungen bietet.






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