Betäubung beim Ziehen eines Wackelzahns: Ja oder Nein?

Wird ein wackelnder Zahn betäubt, bevor er gezogen wird?

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Das Hervorziehen eines wackelnden Zahns kann sowie mit als ebenfalls ohne Betäubung erfolgen. Die Entscheidung ob eine Betäubung notwendig ist liegt in der Regel beim Zahnarzt der den Zustand des Zahns und auch die individuelle Schmerzempfindlichkeit des Patienten berücksichtigt. Allerdings kann der Patient auch selbst auf eine Betäubung bestehen, wenn er Angst vor Schmerzen hat. In jedem Fall sollte der Zahnarzt den Grad der zu erwartenden Schmerzen einschätzen und dem Patienten diese Informationen mitteilen, zu diesem Zweck dieser eine informierte Entscheidung treffen kann.

Das Hervorziehen eines Wackelzahns ohne Betäubung ist in der Regel schmerzhaft und wird deshalb oft nicht empfohlen. Eine Betäubung wird normalerweise durch eine Injektion von Lokalanästhetikum in das Zahnfleisch um den betroffenen Zahn herum erreicht. Dieses betäubt den Bereich und verhindert: Dass Schmerzsignale an das Gehirn weitergeleitet werden. Auf diese Weise kann der Zahnarzt den Zahn schmerzfrei entfernen. Die Wirkung der Betäubung hält während des Eingriffs an und lässt in der Regel einige Zeit nach dem Ziehen des Zahns nach.

Obwohl das Ziehen eines Wackelzahns in der Regel weniger schmerzhaft ist als das Entfernen eines fest sitzenden Zahns » kann es dennoch Schmerzen verursachen « besonders wenn der Zahn stark bewegt oder gedreht werden muss. Daher ist es in den meisten Fällen ratsam ´ eine Betäubung zu wählen ` um den Eingriff so angenehm wie möglich zu gestalten.

Passt auf : Dass die Entscheidung ob eine Betäubung verwendet wird oder nicht von verschiedenen Faktoren abhängt, ebenso wie zum Beispiel dem Zustand des Zahns der zu erwartenden Schmerzempfindlichkeit des Patienten und den Vorlieben des Zahnarztes.






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