Wo nehmen trostspender kraft her

87 Antworten zur Frage

~ Hohn kann so übermächtig werden, dass niemand mehr ernst nehmen würde, dass die wahrheitsgemäßen Tatsachen, die von entscheidender ~~ Ben vom Support an: solche "Fragen" gehören hier nicht hin. Trostspender.
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Wo nehmen eigentlich Trostspender ihre Kraft her?

Wer kennt sie nicht auch, diese guten Seelen, welche stets 24h am Tag, 7 Tage die Woche für die Probleme anderer da sind und für alle jederzeit ein offenes Ohr haben. Viele davon haben sicherlich ein mehr oder weniger stark ausgeprägtes Helfer-Syndrom und können gar nicht anders als sich um jedes hilflos und traurig dreinblickende Geschöpf zu kümmern, da es sozusagen ihre Berufung ist.
Für solche gutmütigen Menschen, die keiner Fliege etwas zuleide tun könnten ist es bestimmt das schönste Geschenk, wenn sie jemand anderem in seiner Not helfen und somit ein weiteres Mal eine verlorene Seele vor dem Untergang retten konnten, doch reicht das wirklich?
Mittlerweile gibt es ja den Beruf des Seelenklempners = Psychologe, die dafür bezahlt werden, dass die Menschen ihren Kummer und Sorgen bei ihnen abladen können. Irgendwann ist aber auch deren Arbeitstag einmal zu Ende und die Sprechstunde hat bis morgen geschlossen, während es für besagte Gutmenschen scheinbar nie Feierabend gibt und sie unermüdlich bis zur Erschöpfung versuchen noch einem Lebewesen mehr zu helfen. Sie haben praktisch niemals Zeit für sich selbst und können sich eigentlich niemals Ruhe gönnen, da sonst jemand in sein Unglück stürzen könnte und sie für ewig von Gewissensbissen geplagt werden würden, dass man es nicht verhindert hat.
Solche Menschen sind wirklich Gold wert und können gar nicht hoch genug geschätzt werden, umso mehr finde ich es schade, wenn sie für ihre aufopferungsvolle Anteilnahme oftmals nicht einmal ein hören und ihre Hilfe schon bald wieder vergessen ist.
Darum meine Frage, glaubt ihr, dass die unermessliche Last und Mühe, welche solche guten Seelen auf sich nehmen sich überhaupt noch lohnt in einer Welt, die immer undankbarer, gefühlloser und oberflächlicher wird und wer ist eigentlich da, wenn diese Goldschätze irgendwann vielleicht selbst nicht mehr können und Hilfe bräuchten?
Irgendwie sind wir hier doch alle solche "guten Seelen", die anderen helfen wollen; sonst würden wir doch nicht so viel Zeit mit guten Ratschlägen verbringen, oder auch mit dem Formulieren von Fragen, um anderen den Tag zu versüßen.
Es ist aber ein Unterschied, ob man einfach gerne seinen Freunden zur Seite steht bei Problemen, oder ob man sich mitten in der Nacht von irgendwem per Telefon ausnutzen lässt, weil einer immer und ständig irgendein Chaos hat, und erwartet, daß man jederzeit ein offenes Ohr dafür hat.
Dies sollte man s abgewöhnen, und durchaus unterscheiden lernen. Wenn ich z.B. jemanden habe, der zwar zu jeder Tageszeit von mir Hilfe erwartet, diese aber auch nicht bereit ist anzunehmen, indem jeder meiner Sätze und Anregungen mit "ja aber" gewechselt wird, dann wird es mir schnell zu blöd und ich bin dazu nicht mehr bereit.
Dann kümmere ich mich lieber schnell wieder um meine eigenen Probleme, die ich selbstverständlich alleine lösen muß, weil ich eh alles besser weiß und ich im Zweifel nicht enttäuscht sein mag, weil grad keiner Zeit hat. ; ganz im Ernst kommt es mir äußerst selten in den Sinn, mir bei anderen Hilfe zu suchen, da muß es schon sehr sehr dolle sein. Dann allerdings hab ich auch meine guten Seelen, die wissen: "Jetzt ist Pommern offen.
Freut mich, wenn ich mit meinen Anekdoten auch noch ein bisschen zum Gemeinwohl beitragen kann, wenn auch auf meine ganz eigene Art und Weise
Ich kenn solche , bei denen beinahe täglich eine neue Katastrophe reinbricht und dann nach Hilfe rufen :0
Ja aber.
Hm, irgendwie will mir nichts einfallen, also ich bin immer ganz froh über jegliches "verbales Schütteln" Eigentlich gibt es kaum ein Problem, das man nicht auch alleine lösen könnte, aber einfach mal drüber zu schwätzen hat doch auch was xD
Kommt aber immer drauf an, bei wem man drüber schwätzt. Redest du hier vom Besuch beim Bäcker, dem du dein halbes Leben erzählst - oder von wirklichen Freunden? Bei denen ist es nämlich selbstverständlich, daß sie zuhören und auch mal schütteln.
Ich bin zwar zu allen Leuten stets freundlich und ein kleiner Small-Talk ist auch mal drin, aber mich wirklich unterhalten und zulabern tu ich nur für die ich mich interessiere und mir etwas bedeuten.
nehm ich mal als Kompliment. aber wir reden ja hier nun auch von Problemen und Sorgen, und nicht von allgemeinem Geschwaller, oder?
Wer weiß schon wovon wir hier gerade reden und überhaupt, was interessiert mich eigentlich mein Geschwätz von vor ein paar Minuten xD
so geht es mir auch immer; ich sehe, wir verstehen uns.
tja, nur schade, dass wir zu so 2 unterschiedlichen geschichtlichen Zeitabschnitten geboren wurden
So. Nun hab ich Frust, weil mich so n junger Spund als "alt" bezeichnet hat, jetzt muß ich mir ne gute Seele zum Ausheulen suchen. Nein, nein, ist schon gut. Red dich nicht raus, ist schon in Ordnung, mir geht's gut
Ochje, komm her Kleine, hier haste was zum reinschnäuzen
http://www.deko-mal-anders.de/idoc/images/SAO.ITEMM/1650-TaschentuchBoxKuhfell8008001_2010214140.jpg
Kann ich nicht öffnen; aber Tempos kann ich grad insgesamt sehr gut gebrauchen erkältungsbedingt.
für den Stern! Es besteht ja doch noch Hoffnung, und nun weiß ich auch wieder, wozu das alles.
Lieber Kämpfer!
Warum so spöttisch? Die meisten machen es nicht 24/Tag, die meisten machen es nicht für die anderen, sondern weil man selber auch was davon hat und die es beruflich machen, schaffen es entweder irgendwann die Distanz zu wahren oder müssen mit burn-out aufgeben, wie es manchem meiner Kollegen passiert ist - ich arbeite in der Soziotherapie mit Junkies. Privat bemühe ich mich einfach um die sehr verachtete Nächstenliebe, aber auch die hat Grenzen. Habe zum Beispiel gerade den Kontakt zu meiner "Zieh" Tochter für drei Monate auf Eis gelegt, damit ich mal wieder besser Luft holen kann. Was dann wird, muss sich zeigen, denke ich dann drüber nach, jetzt einfach mal ohne genießen. Ich versuche meist nur bei den wichtigen ersten Schritten zu helfen, können sie dann wieder selber laufen, lasse ich los. So habe ich nun einige Bekannte, die ich so alle paar Monate mal sehe oder höre, schreibe. einfach losen Kontakt, das klappt toll. Schwierig ist wenn man das nicht mehr kann und klammert und sich in alles reingräbt, da steht man selber schnell auf der Abschussliste. Aber es wäre schlecht bestellt in der Welt, gäbe es denn die Trostspender nicht. Die meisten kommen auch mit Spott gut klar.
Auftanken: In der Natur ist für mich das einzig Wahre, dann noch das Versinken in andere Welten durch ein gutes Buch und auch Theater - gerne Kinderstücke, lach, denn mein Lieblingslied ist von Peter Maffay aus Tabaluga: Ich wollte nie erwachsen sein::: ,hab immer mich zu Wehr gesetzt, bei mir recht erfolgreich in einigen Bereichen. Ein wenig anders, ein wenig sperrig, eher Sand im Getriebe der Welt als einfach nur Öl, ein wenig Kind, ein wenig Erwachsene, und das alles mit Humor und gelebter Nächstenliebe. So hätte ich es gerne und manchmal klappts.
Dich, wenn auch mit Verspätung, aber Du sollst ja auch was z haben, wenn Du aus dem asiatischen Raum zurück bist., hoffentlich nicht mit anderen Bienchen - will hier Dein einziges sein summt das Immchen
die Frage ist kein bisschen spöttisch gemeint, wenn dann sollte all der Spott auf denen abgeladen werden, die mit soviel Gutmütigkeit nicht umgehen können und meinen solche Menschen bis zum letzten für ihre Zwecke ausquetschen zu müssen und sie machen´s leider häufig auch noch mit: "Solche Menschen sind wirklich Gold wert und können gar nicht hoch genug geschätzt werden"
Wären damals etwas andere Umstände gewesen wär ich vielleicht ebenso wie du auch in die Soziotherapie gelandet, so ist es "nur" bei meinem Zivildienst als Kindergärtner in einem Eltern-Kind-Sanatorium sowie mit behinderten Menschen und als Betreuer in einem Waldkindergarten geblieben. Das wär damals sicherlich eine tolle Herausforderung gewesen und hinter den teils traurigen als auch faszienierenden Geschichten stecken oftmals die tollsten Menschen, was mir bestimmt viel Freude an dem Beruf bereitet hätte, allerdings weiß ich nicht wie lange ich selber dem ganzen standgehalten hätte.
Das ist denke ich normal, wenn man mit Menschen zusammenarbeitet, dass man am liebsten noch viel länger an ihrer Entwicklung teilhaben möchte, auch wenn man weiß, dass es eigentlich an der Zeit ist loszulassen. Ich erinnere mich noch gut an meine 1. Kindergruppe im Zivildienst. Da war auch so ein Mädchen namens Aleyna, die einfach so zuckersüß war, dass ich sie am selbsten gar nicht mehr hergeben, sondern gleich adoptieren und mit Nachhause nehmen wollte
Geht mir ähnlich, für mich gibt es kaum etwas Schöneres als nachts in völliger Dunkelheit wenn eine kühle Brise weht irgendwo ganz allein auf einsamen Wegen den Sternenhimmel zu bewundern
Vielleicht ist das bisschen Sand im Getriebe gar nicht mal das schlechteste, weil wir sonst womöglich noch schneller auf den Abgrund zusteuern würden, mit Menschen wie dir und mir ist eventuell nochmal ein Richtungswechsel möglich.
Leider klappt bei mir im Moment nur recht wenig und so ist es auch nichts mit meiner Asien-Reise geworden, wenn´s dich näher interessiert meld dich einfach.
Du wirst auf jeden Fall immer mein einziges Bienchen bleiben ♥
Mit der Nähe und der Distanz habe ich lange gekämpft. Als Kinderkrankenschwester gelang es mir zu Beginn nur schlecht und es gab manch durchheulte Nacht und auch Zusammenbrüche bis es ein wenig besser wurde. Es bleiben aber immer kleine Patienten, wie bei Dir die kleine Aleyna, die ich am liebsten mitgenommen hätte. Das Leid durch die Erkrankung konnte ich meist lindern - kommt ja immer darauf an, was für eine Station und was für Krankheitsbilder - aber die Tragödien, die sich da sonst so manchmal auftaten waren nur schwer auszuhalten - und die Hilflosigkeit in vielen Fällen. Habe schon Dienste getauscht, weil ich es nicht ertragen konnte das Kind den Eltern wieder zu geben.
Dann in der Soziotherapie war es auch eine riesige Umstellung und war und ist immer ein Drahtseilakt. Es braucht Nähe um zu vertrauen, aber es braucht die Distanz zum einen für die Objektivität, zum anderen um ggf. nicht mit unter zu gehen. Dazu kommt die extreme Haltung unserer Bewohner - zumindest zu Beginn - alles zu nehmen was sie kriegen können, kurz sie "futtern" einen mit Haut und Haar. In den ersten 2 Jahren war es schwer und bei zweien habe ich verloren. Die Grenze war verrutscht und bis heute nehme ich an ihrem Leben Anteil, wie ich es auch bei Freunden mache. Ich habe es so akzeptiert und die zwei natürlich auch. Wenn es dort eng wird bin und bleibe ich Hauptansprechpartner, auch wenn sie längst ausgezogen sind.
Hin und wieder , wenn es einem sehr schlecht geht oder wenn wir erfahren müssen, dass jemand es nicht geschafft hat, ist auch heute noch Trauer da, da komme ich sehr ins Grübeln, aber ich zerfleische mich nicht mehr so. Mehr als zu versuchen das Beste zu geben, selber und als Team, geht eben nicht. Aber da muss man schon gut auf sich achten. Auch privat werde ich egoistischer? oder einfach mir und meinen Grenzen selbst bewusster und ziehe auch mal einen Strich bzw mache meine Grenzen deutlicher.
Mich freut immer wieder, wenn jemand so viel von seinem Zivildienst mitnimmt. Manche versuchen ja nur irgendwie die Zeit rum zu kriegen und möglichst wenig zu tun, andere und das sind denke schon die meisten, lernen eine andere Welt kennen und nehmen eine menge Eindrücke mit. Viele werden toleranter, lachen nicht mehr so schnell über die , die am Rande stehen, einige reichen danach auch mal selber öfters eine helfende Hand. Daher fände ich das soziale Jahr für alle erstrebenswert.
Na das mit dem Ssand gelingt nicht immer so wie ich das gerne möchte, aber in einigen Dingen klappt es. Als bekennende Konsumverweigerin - nein nicht ganz so extrem - mache ich viele Trends nicht mit - zum Beispiel lasse ich das mit immer schneller leben sein, verweigere mich vielen technischen Dingen und vor allem , dass sich alles um Geld dreht. Kinder im Umfeld erhalten vor allem Zeit geschenkt, statt noch ein Spielzeug obendrauf. Führt dann auch wirklich dazu, dass dann ein 17 Jahre alter Lausbub mit Freunden von mir ein Spieletag einfordert und ich rede von Brettspielen. So viel Spaß hatte die meisten noch nicht mit so ner "Alten" - ja das bin ich.In meiner kleinen Wohnung gibt es fast nur alte Möbel und ich meine jetzt nicht antike, aber alle in Ordnung - ich kaufe dann nichts Neues - wozu? Natur genießen geht auch nicht so nebenbei, das weißt Du ja selber und ich habe eine Null Toleranz Grenzlinie bei "rechten" Gesellen. Da muss ich langsam allerdings aufpassen, wo ich bin und wer noch da ist, hatte da letzthin schon brenzlige Situation, weil mein Stachel rausfuhr und kein anderes Bienenvolk in der Nähe war. Der Stachel kann dann schon mal Schaden nehmen bei uns Bienchen.
Und nochmals zum Kraft tanken: neben Lesen, Theater, guten freunden und vor allem Natur kommt diese immer wieder aus dem Lächeln aus Kinderaugen, aus dem Händedruck so nebenbei, aus dem Zusehen wie der andere selbstbewusst seinen eigenen Weg geht und nicht mehr über die Steine fällt, sondern aus denen was Schönes baut.
Nun nehme ich mir die Zeit einer Tasse Tee im Garten. Summsumm
Nicht jeder ist dafür geschaffen im Sozialdienst zu arbeiten, da braucht es zum einen mitfühlende Menschen, die aber auch viel ertragen können, doch durch die erforderliche Empathie wird es manchmal sehr schwer auch wieder loszulassen.
Das ist wirklich nicht leicht, zum einen möchte man den Menschen seine Wärme und Zuneigung geben, um sie moralisch wieder aufzubauen, aber auch nicht zuviel davon, weil es sonst schwierig wird die aufgebaute seelische Verbindung zueinander wieder zu lösen, die ein professionelles Arbeiten ohne selbst zu sehr in die Geschichte involviert zu sein, erschwert. Die Grenze ist fließend und es ist unmöglich, dass jeder Patient auch zu einem Freund wird, aber manchmal geschieht es eben doch so, aber deswegen braucht man sich auch keinen Vorwurf zu machen, weil es einfach bloß menschlich ist.
Wenn man mit ganzen Herzen dabei war, ist es schwer zu akzeptieren, falls es doch nicht reicht, aber man muss sich davon trennen können und weiter nach vorne schauen, wo man noch helfen kann.
Nicht egoistischer, aber ohne eine klare Linie machst du dich nur selbst kaputt.
Als ich damals direkt aus der Schule rauskam war ich noch so unbeholfen, dass ich gar nicht gewusst hätte, was ich sonst tun sollte, wenn sie mich beim Zivildienst nicht genommen hätten, von daher war ich wirklich froh diese Erfahrung machen zu dürfen, die mir sicherlich viel mitgegeben hat für meinen weiteren Lebensweg. Darum ist es schade, dass es nun auch keinen Zivildienst mehr geben soll, da es jedem Jugendlichen nur von Nutzen sein kann, vorausgesetzt man wird an der richtigen Stelle eingesetzt und ist nicht bloß Hausmeister oder sowas.
Selbst wenn du doch hin- und wieder mal dem Konsum erliegst machst du es auf jeden Fall bewusster und hast dir schon mal deine Gedanken darüber gemacht anstatt einfach nur blind jedem Trend zu folgen. Mein Handy ist auch noch von 2006, egal hauptsache es funktioniert und selbst der Millionär wird nicht glücklich werden, wenn er bloß irgendwo einsam auf seinen Geldbergen sitzt.
Back to the roots, es muss nicht immer Playstation oder WoW sein, die guten alten Brettspiele können auch viel Freude bereiten und man kommt wenigstens mal wieder zusammen.
Die Natur genießen geht nicht gerade mal so nebenbei, aber wenn man sich kurz mal zwischendurch einen kleinen Augenblick nimmt, reicht schon aus.
Was glaubste was ich damals für einen Spaß hatte als ich noch recht naiv war und mit als Helfer zu der Fußball-EM nach Österreich gefahren bin. Plötzlich saß ich in einem Wagen, in dem nur Nazzi-Parolen gebrüllt wurden und musste zuschauen in einer Gruppe aus Einbrechern, Drogenschmugglern und Mördern so wenig wie möglich aufzufallen und irgendwie zu überleben :0
Schau deinen Kindern beim Großwerden zu, sie werden so schnell erwachsen.
Tee, das Getränk der Weisen und derer, die es noch werden wollen
Bei dem Wort Weisheit muss ich immer lachen, weil eins weis ich sicher, das werde ich nie. Es gibt sicher viel das zu mir passt aber weise, neeeeee Es gibt den schönen Spruch aus einem alten Fraziskanerkloster und gerne von den Anonymen Alkoholikern gesprochen, nicht von ihnen erdacht! Gott, gebe mir die Gelassenheit Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. Immer wenn ich den auch mal sagen will, fange beim Wort Weisheit an zu grinsen, aber der Tee schmeckt dennoch vorzüglich.
Weise ist der, der weiß wo er findet, was er nicht weiß
Ruhe mit Weile, dann stört dich auch das wenig Hektik nicht.
Wenn ich mal was verpeile, schenkst du mir wieder klare Sicht.
Also ganz ehrlich, leider gottes ist es meistens so, das gerade die die das helfer Syndrom haben, kräftig auf die Schnauze fallen, wenn sie mal jemanden brauchen.
Ich spreche leider aus Erfahrung ich bin einer dieser und ich merke immer wieder wenn ich mal jemanden brauche der fü mich da ist, ist keiner da. Es wird mir nicht einmal angesehen, das mir irgendetwas auf der Seele brennt.
Somit bin ich zu dem Entschluss gekommen, das die mit dem Helfer Syndrom, schlecht dran sind, denn auch sie sind irgendwann ausgelaugt und haben eigene Probleme, wo keiner da ist
Gut, dass Du geschrieben hast meistens, denn ich kann Dir da nicht ganz zustimmen. Ich bin ehrlich froh, dass ich Menschen um mich hab, die mir auch mal helfen können und es vor allem aber auch wollen.
Leider kann ich von meiner Seite aus nur sagen, dass Ninemaus absolut recht hat und meistens tatsächlich niemand da ist, wenns´s einem selbst mal schlecht geht, weil die welchen man schon so oft geholfen hat sich nur für ihre eigenen Probleme interessieren.
Das Problem ist, dass dieses Helfen so gern damit einhergeht, nur sehr schlecht selber n zu können. Das verstecken Menschen mit Helfersyndrom oft und sind darin ebenso gut geübt wie darin, ihre Antennen zu anderen auszufahren. Es hängt zusammen.
Wie du sagst, Ninemaus: "Es wird mir nicht einmal angesehen" - magst du denn was sagen, wenn dir was auf der Seele brennt?
Ich sag ja meistens
Um ehrlich zu sein, möchte ich eigentlich so gut wie nie etwas sagen. Eigentlich ist es eher so, das ich von alleine nichts sagen kann, denn in manchen Situationen wünsche ich mir schon das man es mir ansieht und ich darauf angesprochen werde. Aber von alleine über meine Probleme zu sprechen, das ist leider so eine Sache die kaum funktioniert
interessant wie psychologisch begabt ihr beide doch seid
nun, ich denke solche Menschen wird es immer geben, da es für sie eine Art "Erfüllung & Befriedigung" ist, wenn sie anderen Menschen helfen können!
Gerne sehen sie auch dann die daraus resultierenden Resultate um sich bestätigt zu fühlen, darin, was sie tun.!Ohne eben genau diese Art von Mensch wäre die Welt wie wir sie heute kennen ziemlich wahrscheinlich ein gefühlskalter und -loser Ort, an dem alle sich nur noch um die eigenen Interessen scheren und der Rest ihnen egal ist.!"oh, da will einer vom Dach springen. naja." heute würden alle dortstehen und gucken und dann, genau dann, kommt es eben auf diese Menschen, die nicht nur gucken und staunen, sondern sich für diese hilflose Person einsetzen wollen drauf an!
Sie versuchen dann durch gute Worte und aufheiterungen die Person von ihrem Vorhaben abzuhalten, greifen also selbst in dieses Geschehen mit ein! Und dadurch wird vielen Menschen geholfen und insgeheim wissen diese Trostspender dann, dass die betroffene Personen ihnen ewig dankbar ist, auch wenn sie es vlt irgendwann nicht mehr so zeigt!
Doch genau dies erfüllt diese Menschen! Und gibt ihnen Kraft weiter zu machen!
Anders als ein Psychologe, der will meist nur sein Geld verdienen und das war's!
Da ist der Unterschied, die Menschen die dies freiwillig immer und immer wieder tun, die tun dies mit ganzem Herzen, bei allen anderen, unter anderem den Psychologen ist es fraglich weshalb genau sie es tun.!
Ich hoffe damit ist einiges beantwortet
Falls noch etwas spezifischeres gefragt werden sollte, so weise mich doch bitte darauf hin
Diese Erfüllung und Befriedigung ist es wohl auch, welche ihnen die Kraft gibt immer weiterzumachen, nur irgendwann stößt denke ich jeder an seine Leistungsgrenzen.
Die Metapher ist wirklich gut gewählt, da mir keiner erzählen kann, dass jemand, der sich in der Öffentlichkeit auf an Hochhaus stellt und androht zu springen wirklich Selbstmord begehen will, sondern einfach nur nach Hilfe schreit.
Genau das ist aber der Punkt, der mich so wütend macht, dass es offensichtlich tatsächlich Menschen gibt, die bereits so gefühlskalt sind, dass sie selbst die größte Hilfe nicht mehr zu schätzen wissen.
Ich glaube, dass es durchaus Psychologen gibt, die wirklich angetreten sind, um notleidenden Menschen zu helfen, aber es ist verdammt schwer früher oder später nicht abzustumpfen, weil all die Ängste und Sorgen der Patienten einen sonst wohl zu sehr selbst mitnehmen würden.
dir fürs Erste.
Sie lohnt sich. Weißt du, was für ein enormes Erfolgserlebnis ist, wenn auch nur ein einziger von den Leuten, denen Du hilfst, dank Deiner Hilfe wirklich aus einer blöden Situation rauskommt? Das kann man gar nicht bezahlen.Sofern man selbst psychisch stabil ist, lernt man aber nach eienr Weile, zu unterscheiden zwischen Problemen, bei denen es lohnt, zu zu hören und evtl. zu raten und zu helfen und den Problemen, für die man nur Seelenmülleimer ist.Wäre das anders, säße man bald selbst beim Psychologen.Oberflächlichkeit, Undankbarkeit? Weißt, ich hab nie Dank erwartet - ich tu das nicht für andere, sondern für mich selbst und habe doch sooo viel zurückbekommen, dass es die paar Enttäuschungen locker aufwiegt. Mir ist es doch egal, was mit der "Welt" los ist. Ich habe es nur mit einzelnen Menschen zu tun.
Ich kanns mir vorstellen, vor allem wenn man die langsame, schrittweise positive Entwicklung mitverfolgen kann und sich an jeden Erfolgserlebnis miterfreut
Die Welt ist mir mittlerweile auch recht egal geworden, da spielt meiner Meinung nach zuviel Geld und Macht eine Rolle, als dass es da noch was zu retten gäbe und so konzentrier ich mich auch mehr auf den einzelnen Menschen, aber umso größer die Enttäuschung, wenn man irgendwann feststellt, dass die Person die Hilfe eigentlich niemals wert war und man nur ausgenutzt wurde.
Vergiss solche Kandidaten. Betrachte sie einfach als notwändiges Lehrgeld, das man halt zahlt. Wenn die Chaostheoretiker Recht haben, dann leistet man ja eh damit, einem einzigen Menschen geholfen zu haben, einen Beitrag zum Weltfrieden. Und wenn nicht - mir auch egal. Mir reichts, wenn ich zugucken kann, wie sich aus der einen oder anderen hässlichen Larve ein wunderschöner Schmetterling entwickelt - dann bin ich mit mir und meiner kleinen Welt mal wieder voll zufrieden.
Früher ist mir das schwer gefallen, weil ich es einfach nicht verstehen konnte, wie einem für soviel Gutes im Gegenzug soviel Undankbarkeit und Gehässigkeit entgegen kommen kann. Mittlerweile bin ich so weit gereift einzusehen, dass manche Menschen einfach scheissse behandelt werden wollen, damit es ihnen gut geht, aber das hab ich leider nicht zu bieten also schau ich mich inzwischen lieber nach Menschen um, die mich so schätzen wie ich bin und sich tatsächlich darüber freuen, wenn ich ihnen bei etwas helfen kann.
Ich sortiere nicht. Nur wenn mich jemand dafür verletzt, dass ich ihm helfe, gehe auf Distanz. Hilfe muss man auch bereit sein, an zu nehmen und wer mir nur die Ohren vollheulen will, oder erwartet, dass ich seine Probleme löse, die ihn selbst nicht genug interessieren, sich damit zu befassen, oder gar solche Experten, die meine Art, als Schwäche verstehen und glauben, indem sie mich demütigen, auf meine Kosten ihr Selbstbewusstsein pushen zu können, verschwinde ich einfach. Früher passierte das mit Türenknall - inzwischen hab ich gelernt, solche Türen leise und ohne Bedauern zu schließen.Ich BIN so. Vielleicht kann man sich vom Heldfersyndrom wegtherapieren lassen, aber jeder Mensch hat doch einen bestimmten Sektor, auf dem es ihm wichtig ist, anerkannt zu werden. Das ist eben meiner. Es gehört zwingend zu meinem Charakter und meinem Lebensgefühl, ist für meine innere Ausgeglichenheit wichtig. Nur die Phase, wo das so weit ging, dass ich fast keinen psychischen Selbstschutz mehr hatte, hab ich irgendwann hinter mir gelassen. Meine Freunde und Bekannten halten mich immer noch für ein gutdummes Mädel, dass die Welt durch eine rosarote Brille sieht, aber das macht ja nix.
Genau davon hab ich gesprochen und ich kann es bis heute kaum glauben wie unverschämt dreckig ein Mensch lügen kann und wie sehr ich mich in einem Menschen irren konnte.
Das ist mir ebenfalls nichts Neues, dass es wesentlich einfacher ist erst einmal provisorisch nach Hilfe zu schreien und wenn man Glück hat kommt gleich einer dahergeeilt, aber siehe da, falls mal grad niemand parat steht, um 1. Hilfe zu leisten kommen diejenigen plötzlich selbst in die Gänge und sind auf einmal dazu im Stande Dinge zu vollbringen, die früher sonst niemals selbstständig möglich gewesen wären.
Richtig, oftmals wird gar nicht nach Hilfe gesucht, sondern nur nach einem auf dem man rumhacken kann, um sich dadurch selbst besser zu fühlen.
Ich hab in jungen Tagen auch schon Mal des Öfteren drüber nachgedacht, wie es denn wäre bei bestimmten Personen, welche es bis zum letzten auf die Spitze getrieben zu haben einfach mal die Bremsschläuche durchzuschneiden oder das komplette Haus zu demolieren, doch bislang hat letztendlich immer die Vernunft gesiegt, worüber ich doch ganz froh bin, da solcher Abschaum all die Mühe doch gar nicht wert ist.
Meine Gutmütigkeit hab ich mir ebenfalls weiterhin behalten, aber wer meint dies ausnutzen zu müssen wird sich bald darüber wundern, dass ich auch anders kann, nur dann ist es meist schon zu spät.
Mutter Theresa sollte allen ein Vorbild sein. Man hilft aus Nächstenliebe, nicht weil man ein erwartet. Es fühlt sich gut für jemanden selbst an, geholfen zu haben. Egal wie. Ob materieller Art , körperlicher Art oder auf emotioneller Art. Alles was Du für andere tun kannst, tust Du auch für Dich. Ich habe noch nie einen egoistischen Menschen gesehen, der diese gewissen entspannten Züge um seinen Mund hat. Jeder, der ehrenamtlich arbeitet, hat diese Züge. Sieht immer so aus, als ob man in sich selber ruht.
Darauf gleich noch eine Frage. Ist Nächstenliebe nicht auch gleich Eigenliebe, da es doch in der Bibel heißt, man soll jeden so behandeln, wie man selbst gern behandelt werden würde. Im Umkehrschluss überleg ich mir, ob das noch etwas mit Liebe zu tun hat, wenn die aufopferungsvolle Hilfe so weit geht, dass man seine eigenen körperlichen und psychischen Grenzen überschreitet und sich selbst schadet.
Bewusst habe ich das Wort Nächstenliebe benutzt, und nicht Christenliebe. In allen Religionen wird Nächstenliebe als selbstverständlich angesehen. Wenn man einen Marathon gelaufen hat, ist man fix und alle, weil man sich körperlich angestrengt hat. Doch das Adrenalin in Deinem Körper putscht Dich wieder hoch. So stelle ich es mir mit den helfenden vor. Stelle Dir vor, es sitzt jemand im Rollstuhl. Das normale soziale Leben geht an ihm vorbei, da er seine Wohnung nicht mehr verlassen kann. Er kann aber per Telefon und Internet anderen helfen, nur durch zuhören. Er ist wieder was wert, er wird gebraucht. Auch wenn er Schlafentzug hat, sich körperlich matschig fühlt, ist das Gefühl, jemanden geholfen zu haben, viel mehr wert.
Super es klappt wieder, dann will ich noch einen draufsetzen. Warum helfen Ärzte freiwillig in ihrem Urlaub bei Ärzte ohne Grenzen. Arbeiten unter unmöglichen Bedingungen, sehen ein Elend, was sie hier in Deutschland bzw. Europa so nicht sehen würden. Warum gehen Menschen wie Du und ich nach Indien, um dort freiwillig in einem Hospiz zu arbeiten. Die sehen Menschen, die von Maden befallen sind, die mehr Haut und Knochen als Mensch sind, von Lepra zerfressen. Diese Menschen kommen glücklich wieder und sagen, sie haben die Demut vorm Leben wiedergefunden.
Mit Christenliebe kann ich leider ohnehin nicht so viel anfangen, dafür hab ich leider schon zu sehr mein Gottvertrauen verloren.
Ich war zwar bislang noch nie in einem indisches Hospiz gewesen, sondern beschränke meine Hilfe bislang vorwiegend aufs Spenden, da ich wahrscheinlich bei soviel Elend gar nicht wüsste, wo ich eigentlich anfangen soll, aber freut mich, dass du mir zutraust in solch eine Richtung zu gehen und noch viel mehr, dass du offensichtlich selbst jemand bist, der sich wirklich mit eigener Kraft an solch traurigen Orten für ein etwas schöneres Leben einsetzt
Nicht umsonst gehören Forrest Gump und zumindest der 1. Teil von Saw zu meinen absoluten Lieblingsfilmen, da erstere zeigt, dass jeder etwas erreichen und für die Gesellschaft wertvoll sein kann, wenn man nur will und immer an sich glaubt und der zweite davon handelt den Wert des Lebens wieder schätzen zu lernen.
Leider kann ich mich auch nicht mit den Federn schmücken, in Indien gewesen zu sein, ich hatte nur eine tolle Reportage dazu gelesen. Es gibt aber genug Orte in Deutschland die einen immer wieder die Möglichkeit geben, anderen zu helfen.
Sicher, Hilfe wird überall benötigt und ich wär auch sicherlich schon gemeinnützig tätig geworden, wenn ich nicht auch so schon genug geschafft von meiner einen Arbeit wäre.
Ich muss ja mal sagen, das es ganz schön viele Antworten auf diese Frage gegeben hat. Also ich empfinde es nicht als Krankhaft, vielleicht als zwang?
Ich merke immer sofort, wenn etwas nicht stimmt und manchen Fällen kann ich mir schon vorstellen was vorgefallen ist und jedes mal habe ich bisher recht gehabt.
Ich bekomme dann immer so ein komisches Gefühl im Bauch und ich kam auch schon in eine Situation, wo ich nicht eingeriffen haben. Zum Glück, denn ich hätte mich selber in Gefahr begeben. Wobei ich sagen muss, die Sache lag mir noch Tage lang quer im Magen.
Manche haben eben ein Gefühl für bestimmte Situationen und die Gefühlslage ihrer Mitmenschen und anderen wiederum fehlt sie halt komplett.
Die Kraft stammt aus den Verbindungen, die der Helfer mit den "Geholfenen" eingeht.
Es bildet sich durch diese Taten eine mentale Quelle, aus der man schöpfen kann, auch wenn das Ereignis schon lange vorbei ist und der Kontakt beendet. Da versucht man natürlich unbewußt, diese noch besser zum Sprudeln zu bringen.
Ist auch zu beobachten, wenn man jemandem etwas schenkt und der freut sich darüber.Manchmal möchte man da noch mehr geben, weil einen die Freude so anrührt.
Was du schreibst hört sich wirklich schön an, aber wo ist denn die Verbindung geblieben, wenn kein Kontakt mehr besteht und man womöglich sogar im Streit auseinander gegangen ist?
Wenn mir jemand etwas bedeutet würde ich ihm auch am liebsten die ganze Welt schenken, musste aber feststellen, dass man mit solchen Gaben eher zurückhaltend sein sollte und oftmals sogar mehr kaputt machen kann als dass beim Beschenkten dadurch Freude entsteht.
Kennst Du nicht dieses Fünkchen Glück, das 1000 t Mist zerzischen läßt? Ein Streit kann Gift sein, aber er wird spätestens gegen Ende Deiner Tage so unwichtig.
Wichtig ist nur das Freie und Gute
Um mal ganz provokant zu antworten: Ich glaube ein wenig Egoismus ist unterbewusst sicherlich auch im Spiel. Je mehr Probleme man von anderen hört, desto glücklicher ist man über sein eigenes Leben. Man freut sich, dass man diese Probleme selber nicht hat und zieht daraus seine Kraft. Außerdem wer fühlt sich nicht gut, wenn man anderen geholfen hat?
Natürlich ist er das. Wo wäre sonst der Reiz. Jeder Mensch ist Egoistisch, nur manche sinds auf eine Weise, die anderen nutzt und andere halt auf Kosten der anderen.
Ich gebe dir halbrecht, es gibt sicherlich auch die Sorte Gutmensch, die ihre Hilfe nicht ganz ohne Eigennutz anbieten und sei es nur das selbstbestätigende Gefühl einem anderen Mensch oder Tier geholfen zu haben. Ich kenn aber auch sehr wenige Menschen, die wirklich vollkommen selbstlos sind und einfach nur ohne egoistischen Hintergedanken helfen, wo Hilfe am dringendsten benötigt [email protected]: Den Spruch find ich auch schön
Ich stimme Dir ebenfalls nicht ganz zu. Natürlich fühle ich mich gut dabei, zu wissen, jemand anderem geholfen zu haben. Aber das heißt noch lange nicht, dass ich mich daran erfreue, zu lesen/sehen, welche Probleme andere Menschen haben, von denen ich verschohnt bin. Auch "Gutmenschen" haben Probleme zu bewältigen, bei denen sie Rat und Hilfe von anderen benötigen, aber sie bewältigen diese eben auf ihre ganz eigene Art und Weise.
Helfer-Syndrom" ist ein Krankheitsbild, das sollte man nicht vergessen. Es ist nicht etwa einfach eine gute Eigenschaft, sondern eher ein psychisches Problem.
Das Syndrom entsteht in aller Regel aus einem mangelnden Selbstwertgefühl, man wertet sich dadurch auf, dass man anderen seine Hilfe förmlich aufdrängt.
Die Erwartungshaltung, was Dankbarkeit und Anerkennung angeht, ist typisch für das Helfer-Syndrom.
Wenn hier also einige sich selber ein Helfer-Syndrom bescheinigen, dann solltet ihr, meine Lieben, dringend mal fragen, was bei euch falsch läuft
Dann werde ich heute Abend mal in mich kehren und sehen, was es nach aussen zu kehren gibt. für den Hinweis.
Das ist doch oftmals so im Leben, so ist es beispielsweise ein schmaler Grad zwischen Genie und Wahnsinn und eben auch zwischen ausgeprägter Hilfsbereitschaft und Krankheit.
Das werde ich machen, wobei ich schon sagen würde, das ich noch ganz gesund bin. ;
Dankbarkeit bekommt man eigentlich nie, also so ist es jedenfalls bei mir
Ja, ich glaube durchaus, dass es sich nach wie vor lohnt, für andere da zu sein, wenn sie Hilfe brauchen und ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.
Eines Tages wird der "Gutmensch", der befallen ist von seinem "Helfer-Dings" auch Hilfe brauchen und sie von unerwarteter Seite erfahren dürfen und dann wird auch diese Gutmensch sich als dankbar erweisen.
Glaube mir, ich sprech aus Erfahrung., auch wenn ich mich nicht als "Gutmensch" bezeichnen würde. Aber das "Helfer-Dings" hab ich durchaus
Ich glaub wir haben ne ganze Menge Gemeinsamkeiten und könnten uns kaum ähnlicher sein
Ein Gutmensch bin ich absolut nicht, dafür bin ich einfach viel zu böse und unbequem, aber dieses Helfer-Dings hab ich glaub ich auch
Als böse würde ich mich nicht bezeichnen. Schließlich bin ich schüchtern, verklemmt und sensibel
Nein, im Ernst, ich bin wirklich nicht böse und mein Herlfer-Dings hab ich schon, seit ich denken kann. Ist nicht abstellbar, aber das möchte ich auch gar nicht.
Ich glaub so schüchtern und verklemmt biste gar nicht, man muss das wilde Tier in dir vielleicht nur ein wenig rauskitzeln
Wenn ich es mir aber oft genug einrede, glaub ich es vielleicht irgendwann selber
ich glaube, dass jeder mensch einem bestimmten personenkreis gegenüber mit rat und tat zur seite steht, da dies für ihn einen bestimmten status haben. auch hilfreiche gesten und taten fremden gegenüber hat jeder schon erlebt, kam in den genuß oder man hat sie anderen zuteil werden lassen.
uneigennütziges helfersyndron über die eigenen grenzen hinaus erscheint mir nicht erstrebenswert und nicht gesund. hat irgendwie für mich züge einer manie.
Wie wahr, ein jedes Mittelchen kann richtig dosiert Wunder wirken, übertreibt man es aber damit wird aus der Medizin plötzlich Gift. In dem Sinne, alles in Maßen genießen, auch das Bier xD
genau, wie der gute paracelsus schon sagte: "dosis facit venenum"
das passt in allen lebenslagen, nicht nur bei genußmitteln.
Entweder läßt du es zu, das mit der Gefühllosigkeit, oder nicht.
Ansonsten kannst du gut formulieren
Die Überschrift finde ich eigentlich noch eine gute Frage, leider passt der Text dann aber nicht mehr wirklich ernsthaft dazu. Fällt mir jedenfalls schwer, zu viel Spott.
manchmal muss ich mich wirklich schon wundern, warum einige meiner Kommentare wieder gelöscht werden, aber nochmals für deine Antwort.
Mir ist das auch aufgefallen und ich versteh's nicht. Ich dachte schon, du hättest das selber veranlasst. Wer hätte sich bei deinem Kommentar an was stören sollen? Es gab doch wirklich keinen Grund dafür, ihn zu löschen - im Gegenteil. Schade
die selbst haben auch einen psychologen, ansonsten würden die durchdrehen.
Das ist wahrscheinlich dieselbe Frage, wo eigentlich der Zahnarzt hingeht, wenn er mal Zahnschmerzen hat xD
Die Kraft für weitere Hilfen, kommt aus der Genugtuung, jemandem helfen zu können!
Versuch es selber mal und mach damit die Welt ein wenig gefühlvoller und schöner.
So gefühllos ist diese Welt gar nicht, sonst gäbe es nicht so viele User wie hier bei GF.
Manchmal bedarf es also gar keinen Dank. Einfach weitermachen und freuen.
Schön, dass du GF ansprichst, ich behaupte nämlich mal, obwohl es hier sicherlich eine bunte Mischung aller Geselsschaftstypen und darunter auch garantiert einige Idioten gibt, der Anteil an gefühlvollen, empathischen Menschen im Vergleich zum Real Life verhältnismäßig hoch ist, vielleicht auch gerade deswegen, weil einige Zuflucht auf einer Community-Seite wie dieser suchen, weil sie vom eigentlichen Leben enttäuscht sind.
Leider ist es in der realen Welt schwierig echte Gefühle zu zeigen. GF ist überwiegend anonym und darum gehen viele gefühlvoller miteinander um.
Die schwierigen Fälle kann man überlesen, was im realen Leben auch nicht immer möglich ist.
Unterm Strich - super, dass es GF gibt.
.also hier muß ich widersprechen.die Anonymität verführt eher dazu ein A*schloch zu sein.
Ich behaupte mal irgendwo habt ihr beide recht und im Internet zeigt sich meist der wahre Mensch wie er wirklich ist, ob im Guten oder im Schlechten.
Zu Deiner Frage am Ende des Textes: Nein, ich glaube, es lohnt sich nicht mehr. Oder vielleicht noch bei auserwählten. Ich habe selber so ein "Helfersyndrom" und bin damit natürlich auch entsprechend oft auf die Nase gefallen. Daher kann ich Dir auch sagen, daß für mich natürlich keiner da war , als gebraucht hätte.
Die Kraft nehme ich allerdings aus dem Bewußtsein, daß es mir selbst noch lange nicht so schlecht geht wie denen, die meine Hilfe in Anspruch nehmen. Es ist wohl auch normal, daß Menschen, denen es schlecht geht, nicht auch noch die Kraft haben, sich um andere, womöglich sogar Fremde, zu kümmern.
Sollte ich also weiterhin treffen, die Hilfe benötigen und dessen auch würdig sind , so werde ich auch weiterhin helfen, wenn ich kann.
Manchmal reicht es ja schon, einfach mal zuzuhören.
Es ist wirklich traurig, aber wahr, dass man mittlerweile eigentlich schon hingehen und danach aussortieren muss, wer überhaupt Hilfe verdient hat und bei wem es besser ist ihm seinem selbst verschuldeten Schicksal zu überlassen
Zum einen das und zum anderen bin ich froh, dass ich nicht so jämmerlich charakterschwach bin wie mancher, dem ich schon aus der Patsche geholfen habe, um dann festzustellen, dass ich nur verarscht wurde.
Stimmt, viel reden können viele, aber gut zuhören nur noch wenige.
Sie tanken Kraft bei ihrer Familie, bei ihren Freunden und aus ihrer Arbeit.
Ich weiß nicht, ob du es dir vorstellen kannst, aber nimm mal an, dass so jemand keine Familie oder Freunde hat, weil er praktisch nur noch dafür da ist anderen zu helfen und so keine Zeit mehr für andere Dinge bleibt, die wichtig für den eigenen Seelenfrieden wären.
Ansonsten gilt: Kein Alkohol ist auch keine Lösung
sss'goin'through ya'windows, juss'f'ya want. Ya know?
Nettes Video, bedarf aber eventuell noch etwas Erklärungsbedarf?
Das Beispiel der Musik als "Kraftherkunft" sollte hier eigentlich nur angedeutet sein. Vielleicht noch sportliches.aber, wie man sieht, steht das Fahrrad auf dem Ständer.
Jo.
Übrigens eher hypothetisch, ich sehe mich weniger als Trostspender.
Also gut, es wird kaum was ändern, doch hier ein Versuch oder Beispiel zur Erklärung von etwas :
Z.B.: Manchmal können Menschen sich nicht vorstellen, dass im Zusammenhang mit einem Begebniss, das ihre normale Zurückhaltung gegenüber Rufmord schwinden ließ,
ein anderer Sachverhalt unbedingt und sehr entscheidend, eine grundsätzliche Voraussetzung dafür war,
dass sich begeben konnte, wovon sie irgendwie wussten.
Da ja alle hunderttausende Pedobärchen ulkalkulierbares Risikopotential darstellen müssen, egal ob sie sich schon in ihrer Jugend selbst offen gezeigt haben und auch alle genau gleich kleinste Kinder erotisch finden müssen, machen manche, unvorsichtig, ganz kontraproduktive Massengerüchte.
Die Mehrheit denkt dann nicht mehr daran, dass es gerade die Opfer von Missbrauch sein können, denen sie damit unwiederbringlich, ihr weiteres Leben zerstören. Falls jemand etwas merkt, wird ausgeschlossen, dass man die kollektive Gesamt"schuld" erkennt, weil sie fürchterliche Ängste haben, sie könnten allein als "Beschuldigte" dastehen.
Solche Vorgänge ermöglichen es, dass durch gesellschaftliche Fehlentwicklungen, wesentliche Sachverhalte wohl kaum noch ermittelt werden können.
Es bleibt nur zu hoffen, dass wirklich schwerwiegende Gewalttaten dadurch nicht in Grauzonen verdeckt werden und ähnliches.
Manchmal ist aber solches dadurch bereits nicht mehr beweisbare Vergangenheit und Betroffene dazu verdammt, mit sehr bitteren Folgen lebenslang unbekannt zu bleiben.
Hohn kann so übermächtig werden, dass niemand mehr ernst nehmen würde, dass die wahrheitsgemäßen Tatsachen, die von entscheidender Wichtigkeit waren, ewig hinter dem verborgen bleiben können, was die Mehrheit dann, z.B., vehement "anprangern" möchte.
Die objektive Selbstaufklärung beteiligter Menschen kann man dann kaum mehr von Unterhaltungsmedien erwarten, nur um hoffentlich vorsichtig genug zu formulieren.
Ich denke nicht daran, mich mit dir über die "Trostspender" lustig zu machen, die du so herablassend und zynisch beschreibst. Möchte dir aber sagen, dass du mit deiner Vorstellung vom Berufsbild des "Seelenklempners" weit daneben liegst. Vielleicht solltest du mal einen aufsuchen, dann siehst du es selbst.
Im Übrigen schließe ich mich Ben vom Support an: solche "Fragen" gehören hier nicht hin.
Trostspender erwarten keinen Lohn.Ich von mir aus,kann "sagen"das ich mit meinen 62 Jahren und durch meinen früheren Beruf Kranken und Altenpflegerin,gelernt habe,das wir ALLE schonmal Trost benötigen.Die Kraft bekomme ich jedesmal aufs Neue,wenn sich einer durch mich getröstet fühlt,dann weiss ich,wofür ich lebe.
Die Kraft kommt daher, indem man sich darüber freut, wenn die Geholfenen sich über den Rat freuen. Außerdem sollte Kommunikation als Hobby und Wissenschaft empfunden werden.
Wenn das Wörtchen wenn nicht wär, wär mein Vater Millionär.
solche brauchen ein unglaublich gutes Soziales Netz um sich herum. Eine gute Beziehung zu anderen und ich glaube es hilft auch zu wissen, dass man selbst das Problem momentan nicht hat. solche wird es aber immer geben, da solche Personen für die Gesellschaft enorm wichtig sind.
Meiner Meinung nach kann man einem anderen am besten dann helfen, wenn man bereits dasselbe durchgemacht hat wie die hilfebedürftige Person, da man sich so am besten in die Lage des anderen hineinversetzen kann. Glaub mir, ich sprech aus Erfahrung
Ich denke, etwas geben zu können ohne eine Gegenleistung zu erwarten, macht einem selbst sehr viel Freude. Solche Menschen scheinen ihre innere Ruhe gefunden zu haben und brauchen keinerlei Hilfe.
Das mag sein, aber was wenn sich bereits der gesamte Lebensinhalt danach ausrichtet anderen zu helfen und man selbst zu kurz kommt, da immer gerade jemand nach Hilfe schreit oder vermeintlich nur von einem selbst gerettet werden könnte.



psychologie
ist es naiv wenn man sich zu schnell verliebt?

- nichts wirklich negatives an der Person. Es sind ja die Menschen im Umfeld die einem dann die Augen öffnen. wenn man -- dass du nur sehr wenig über ihn weist, da solltest du gut aufpassen, und nicht aus Blindheit handeln. Es hat wirklich -- eigentlich nur verknallt bist, das heißt es ist wohl eher eine "Schwärmerei" Mhm, dagegen kann man nichts tun. -


menschen
Warum sind tiere für viele wichtiger als menschen?

- bedingungslos, wenn man sie gut behandelt. Das ist bei Menschen viel komplizierter. - ist ein Säugetier. In der Wissenschaft wird er als 'höheres' Säugetier betitelt, nichtsdestotrotz möchte ich dadurch -- wie Freude, Trauer, Liebe, Schmerz können alle Tiere wahrnehmen - dies ist KEIN Privileg des Säugetiers Homo sapiens. -


soziales
Fos welche ist am schwersten

- denke, ist anspruchsvoller als wirtschaft oder vor allem soziales aber wenns dir liegt, ist auch das gut machbar - wahrscheinlich immer an der Mathematik, wobei Physik und Thermodynamik bei mir deutlich besser liefen als das Fach Mathe -